Kann ich mein Geld von Online-Casinos und Sportwetten zurückfordern? Geld zurück von Online-Casinos und Sportwetten?
Online-Casino und Sportwetten: Geld zurück-Urteile nehmen in Deutschland zu Online-Casino und Sportwetten: Geld zurück mit Vorlage Glücksspiel: Verluste erstatten lassen mit Casino-Klage Ja, war das Online-Casino oder der Sportwettenanbieter illegal, ist Geld zurückfordern möglich. Das ist immer dann der Fall, wenn der Anbieter keine in Deutschland gültige Lizenz für das Glücksspiel oder Sportwetten hat oder hatte.
Bis zum 1. Juli 2021 waren die allermeisten Online-Casinos und Sportwetten illegal.
Laut Staatsanwaltschaft Dresden wurde am 25. November 2025 ein Insolvenzverfahren über das Vermögen von Hundts Beratungsunternehmen SDC Sachsen Digital Consulting GmbH eröffnet. Der gebürtige Dresdner Hundt, Jahrgang 1969, war erst Mitte März zum Chief Digital Officer und Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung in der Berliner Senatskanzlei ernannt worden. Er folgte auf Martina Klement, die als Wirtschaftsministerin in die Brandenburger Landesregierung wechselte. Der Regierende Bürgermeister Wegner musste sich wegen der Personalie Hundt Kritik unter anderem von der SPD und den Grünen gefallen lassen. Erst mit dem Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) am 1.
Zudem bet wettanbieter ohne lugas schnelle auszahlung lässt sich übermäßiges Spielen leicht vor Mitmenschen verheimlichen. Tipps zur Prävention und kostenlose Hilfsangebote zur Bekämpfung von Glücksspielsucht finden Sie hier: Was ist eigentlich ein "Legal Tech"?Verbandsklage gegen Meta: Wir führen das Verfahren"Arbeitgeber der Woche" bei iurratio Berlins Digitalstaatssekretär Hundt bat um seine Entlassung - jetzt nimmt er den Schritt zurück. Was sein Anwalt zu der Kehrtwende sagt. Berlin (dpa/bb) - Wende nach dem angekündigten Rücktritt des Berliner Staatssekretärs für Digitalisierung: Matthias Hundt nimmt seine Bitte um Entlassung wieder zurück. Das teilte sein Medienanwalt Ralf Höcker auf Anfrage mit.
Erst am Dienstag hatte Hundt erklärt, er habe den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) darum gebeten, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden. Hundt war gut zwei Monate im Amt. Eine Senatssprecherin hatte gesagt, Wegner werde der Bitte entsprechen. Auf Anfrage am Abend äußerte sich die Berliner Senatskanzlei bislang nicht zu der Kehrwertwende beim Rücktrittsgesuch. Der Anwalt von Hundt teilte am Abend mit: "Mein Mandant bittet aus zwei Gründen nicht mehr um seine Entlassung: Zum einen hat er sich sehr über das offensichtlich gezielt gestreute Gerücht geärgert, er sei mit seinem angekündigten Rücktrittsangebot lediglich seiner Entlassung zuvorgekommen.
Der Mandant hatte die Erwartung, dass die mediale Kampagne gegen ihn mit seinem Rücktrittsangebot ein Ende haben würde. Vor allem aber seien die gegen ihn erhobenen Vorwürfe haltlos. "Für die SDC Sachsen Digital Consulting GmbH findet nun eine Betriebsprüfung der Deutschen Rentenversicherung Bund statt, um zu klären, ob überhaupt offene Beitragsforderungen bestehen. Für die Insolvenz der Humboldt Capture Germany GmbH trägt der Mandant keine Verantwortung. Er war dort nie Gesellschafter, sondern nur Fremdgeschäftsführer und das auch nur bis Herbst 2024." Zuvor war durch Recherchen von MDR und RBB bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft Dresden im Kontext der Insolvenz einer Firma Hundts ermittelt. Juli 2021 wurden öffentliches Glücksspiel und Sportwetten im Internet in Deutschland erstmals bundesweit reguliert – auch für Online-Casinos und Sportwetten. Die einzige Ausnahme bildete das Bundesland Schleswig-Holstein, das bis dahin lange eigene Lizenzen an die Spieleanbieter herausgegeben hatte.
Dazu müssen sie genau belegen können, wie viel Geld Sie bei den Online-Sportwetten verloren haben. In den meisten Fällen ist es für die Betroffenen nicht mehr nachvollziehbar, wann sie wie viel Geld verspielt haben. Zwar war die Teilnahme am Online-Glücksspiel illegal, jedoch steht dies einem Rückzahlungsanspruch des Kunden nicht im Weg. Das Argument lautet hier: Die Kunden hatten keine Rechtskenntnis und konnten daher im Gegensatz zum Anbieter der Online-Sportwetten nicht wissen, dass sie illegal handelten. Daher müssen sie auch keine strafrechtlichen Folgen befürchten.
Auch wer sich in der Vergangenheit bereits strafbar gemacht hat (z.B. durch Diebstahl oder Betrug) und deswegen verurteilt wurde, muss sich in Sachen Rückforderung von Spielverlusten keine Sorgen machen. Derartige Dinge sind bei einem rechtlichen Vorgehen gegen die Anbieter von Online-Sportwetten nicht von Bedeutung. Wir wissen, dass das Thema Glücksspiel für viele Betroffene heikel ist und Familie, Freunde und Bekannte oftmals davon nichts wissen oder wissen sollen. Wenn Sie uns beauftragen, helfen wir Ihnen vertraulich und diskret.
Sie erhalten keine Post von uns, sondern ausschließlich E-Mails. Auf Ihren Wunsch hin können persönliche Gespräche mit unseren Anwälten in Form von Telefonaten vereinbart werden. Haben Sie das Gefühl, über ein normales Maß hinaus zu spielen und Ihr Spielverhalten nicht mehr kontrollieren zu können? Abhängigkeit entwickelt sich oft schleichend, von den Betroffenen fast unbemerkt. Gerade Online-Glücksspiel ist mit einem erhöhten Suchtrisiko verbunden, da man rund um die Uhr überall spielen kann. Seit dem 1.
: 75 O 1849/20) einem Kläger, der bei Online-Sportwetten um die 46.000 Euro verloren hatte, die Rückzahlung dieses Betrages zu. Im September 2022 verurteilte das LG Dresden (Az. : 10 O 2570/20) einen Anbieter von Online-Sportwetten zur Rückzahlung von knapp 8.000 Euro. Eine Auflistung aktueller Urteile zum Thema Online-Casinos finden Sie hier. Rechtsschutzversicherungen übernehmen in der Regel keine Kosten für ein Verfahren gegen Online-Glücksspiel-Anbieter.
In den Geschäftsbedingungen wird die Kostenübernahme für solche Streitigkeiten fast immer ausgeschlossen. Für Betroffene besteht jedoch die Möglichkeit, die Hilfe eines Prozesskostenfinanzierers in Anspruch zu nehmen. Dieser übernimmt die Kosten des Verfahrens und erhält im Erfolgsfall eine vorher vereinbarte Provision. Darüber hinaus ist auch die Selbstzahlung möglich, bei der die Mandanten keinerlei Provision zahlen müssen, jedoch die Prozesskosten tragen. In einem kostenlosen Erstgespräch beraten wir Sie gern über Ihre Möglichkeiten.
Mehr zum Thema Prozesskostenfinanzierung finden Sie hier. Die Prozesskostenfinanzierung ist eine gute Möglichkeit für Menschen ohne Rechtsschutzversicherung, rechtliche Ansprüche geltend zu machen. In diesem Fall übernimmt ein Dienstleister die Kosten, die im Rahmen eines Verfahrens anfallen, sodass für den Mandanten kein finanzielles Risiko entsteht. Im Erfolgsfall erhält der Prozesskostenfinanzierer eine vorher vereinbarte Provision. Betroffene können Wettverluste aus den vergangenen 10 Jahren zurückfordern. Juli 2021 können Online-Casinos und Sportwettenanbieter deutsche Lizenzen beantragen.
Ein Nachfolger wurde bereits angekündigt: Florian Hauer übernehme die Aufgaben zusätzlich zu seinen bisherigen Tätigkeiten als Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten, hatte es am Mittwoch in einer Mitteilung aus der Senatskanzlei geheißen. Von Online-Casino- und Sportwettenanbietern Geld zurück bekommen? Da diverse Anbieter mit Sitz im Ausland keine gültige Lizenz für Deutschland haben oder hatten, behalten sie zu Unrecht ihre Umsätze ein. Daher sprechen immer mehr Gerichte den Spielern einen Anspruch auf Erstattung der Verluste durch das Online-Casino zu. Wir erklären Ihnen, wie Sie von Online-Casinos und Sportwettenanbietern Geld zurück bekommen können. Das haben bisher allerdings nur wenige Anbieter getan (zumeist lediglich Anbieter von Sportwetten im Internet).
| Alternative | Beschreibung | Vor- und Nachteile | Kosten |
|---|---|---|---|
| Beschwerde bei der GGL | Eingabe bei der Glücksspielaufsichtsbehörde | + Kostenlos, + Druck durch Behörde / - Langsam, nur bei Verstößen gegen Lizenzrecht | Keine |
| Ombudsstellen der Anbieter | Interne Schlichtungsstelle des Wettanbieters | + Schnell, + Unkompliziert / - Nicht unabhängig | Keine |
| Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) | EU-weites Plattformverfahren für Verbraucher | + Formlos, + Für grenzüberschreitende Fälle / - Begrenzte Zuständigkeit | Gering |
| Eigenständige außergerichtliche Einigung | Direkte Verhandlung mit dem Kundenservice | + Schnell, + Günstig / - Ungleiche Verhandlungsmacht | Keine |
Online-Casinos und Sportwettenanbieter mit Sitz im Ausland verfügten stand heute zwar über eine Glücksspiellizenz in ihrem Heimatland – meist Malta oder Gibraltar –, jedoch nicht in Deutschland.
Damit haben sie die Umsätze, die sie ohne Lizenz erwirtschaftet haben, zu Unrecht erhalten.
Spieler können aufgrund dessen von Online-Casinos und Sportwettenanbietern ihre Verluste zurückholen.
| Streitgegenstand | Beispielhafter Gegenstandswert | Einfluss auf Verfahrenskosten | Gerichtliche Zuständigkeit |
|---|---|---|---|
| Verweigerte Auszahlung (klein) | 500 € | Geringe Gebühren nach RVG | Amtsgericht |
| Verweigerte Auszahlung (groß) | 50.000 € | Hohe Gebühren nach RVG | Landgericht |
| Schadensersatz wegen unerlaubten Glücksspiels | Eingesetzter Betrag (z.B. 1.000 €) | Mittlere Gebühren | Amtsgericht |
| Wettvertrag über einen Jackpot | 250.000 € | Sehr hohe Gebühren | Landgericht |
Das gilt in der Regel für Verluste aus den letzten zehn Jahren.
Die zuständige Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat eine sogenannte „White List" erstellt, auf der die Veranstalter und Vermittler von Glücksspielen aufgeführt werden, die über eine Erlaubnis oder Konzession nach dem gültigen Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) verfügen. In dieser Liste sind unter anderem Anbieter von Sportwetten oder Automatenspielen gelistet. Hier kann man sehen, dass es in Deutschland bisher nur sehr wenige Anbieter mit einer gültigen Erlaubnis für Online-Sportwetten gibt. Die White List der Glücksspielbehörde finden Sie hier. Klagt ein Verbraucher auf Rückzahlung von Wettverlusten bei Online-Sportwetten, so ist nach der Verordnung über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (EuGVVO / Verordnung Nr.
1215/2012) das Gericht am Wohnort des Verbrauchers zuständig. Die Anbieter der Online-Sportwetten halten dagegen, dass es sich bei ihren Kunden nicht um Verbraucher handele und die deutschen Gerichte daher nicht für die Verfahren zuständig seien. Allerdings hat bisher so gut wie kein deutsches Gericht an der Verbraucher-Eigenschaft der Spieler oder der Zuständigkeit deutscher Gerichte ernstzunehmend gezweifelt. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 22.07.2021 (Az. I ZR 199/20) entschieden, dass das in Deutschland bis zum 01.
Juli 2021 gültige Verbot von Online-Glücksspiel nicht gegen EU-Recht verstößt. Somit können sich die Anbieter von Online-Sportwetten nicht mehr mit dem Einwand verteidigen, das angebotene Online-Glücksspiel sei aufgrund der Dienstleistungsfreiheit in der EU legal gewesen. Im April 2022 gab den bemerkenswerten Beschluss des OLG Frankfurt am Main (Az. 23 U 55/21), bei dem die Richter einem Spieler die Rückzahlung von verlorenen Spieleinsätzen in fünfstelliger Höhe zusprachen. Bereits 2021 sprach das LG Landshut (Az.