Laut Österreich hat das Internet einen erheblichen Einfluss auf den Spielesektor, durch die flächendeckende Verfügbarkeit von Online Casinos hat sich der Bedarf an niedergelassenen Spielotheken deutlich verringert. Österreich verzeichnet die meisten Umsätze nicht mehr lokal, sondern virtuell, die Spielhallen selbst werden eher als Sonderevent gesehen. Seit einigen Jahren verringern sich die Umsätze in den Lokalitäten drastisch.
Aus seiner Sicht sind diese daher gar nicht relevant, denn in Österreich gilt die Amtssprache Deutsch. Das Casino selbst, vertreten durch die Casinos Austria AG in Wien, lehnt eine Stellungnahme mit dem Hinweis auf das laufendes Verfahren ab. Und so streitet Kerle für seinen Mandanten um fünf Millionen Euro vor dem Landgericht Feldkirch. Die vollen 43 Millionen will Merlaku nicht verlangen, da ihn das finanziell ruinieren könnte, wie sein Anwalt sagt. Ihre Höhe richtet sich nach dem Streitwert.
„Bei Klage auf 43 Millionen Euro wäre das eine halbe Million Gerichtskosten vorab“, rechnet Kerle vor. Bei einer Streitsumme in Höhe von fünf Millionen liegt die Vorauszahlung bei knapp 63.000 Euro. Die staatliche Gesellschaft Casinos Austria AG, die das Casino Bregenz betreibt, hat bislang 500.000 Euro Entschädigung angeboten. „Das sind 1,16 Prozent vom tatsächlichen Jackpot“, sagt Thomas Kerle. „Und gerade einmal zehn Prozent von der Summe, die wir fordern.“ Das sei eindeutig zu wenig, auch wenn der Anwalt betont, dass sein Mandant durchaus offen sei für „vernünftige Angebote“. Verglichen mit Deutschland und der Schweiz hat Österreich einen verhältnismäßig hohen Anteil an Glücksspielsüchtigen zu verzeichnen. Mit rund zwei Prozent pathologischer Spieler liegt das Land klar über den beiden anderen DACH-Ländern, ähnlich ist aber die geschlechtliche Verteilung. 90 Prozent der betroffenen Spieler sind männlich, ganze 85 Prozent sind jünger als 30 Jahre. Für den Arbeitsmarkt spielt die Glücksspielbranche Österreichs eine wichtige Rolle, Stand 2020 arbeiteten 1675 Menschen in Vollzeit für die Casino Austria. Das Thema Glücksspiel wird in der Öffentlichkeit kontrovers gesehen. Rund 25 Prozent sind dem Thema generell positiv gegenüber eingestellt, wohingegen 28,6 Prozent Glücksspiel klar ablehnen. Unschlüssig oder neutral geben sich 46,4 Prozent der Österreicher. Seit 2019 darf in der Schweiz Onlineglücksspiel betrieben werden Stand 2021 existieren in der Schweiz 11 offiziell lizenzierte Online Casinos. Auch in der Schweiz zeigt sich klar, dass der Trend in Richtung virtuelles Glücksspiel geht.
186 Mio.
| Jahr | Ereignis | Standort | Bedeutung |
|---|---|---|---|
| 2002 | Eröffnung des Casino Baden durch CAI | Baden, AG | Markteintritt von CAI in die Schweiz |
| 2006 | Eröffnung des Casino Zürich | Zürich | Expansion in die grösste Stadt der Schweiz |
| 2010 | Beteiligung am Grand Casino Luzern | Luzern | Stärkung der Präsenz in der Zentralschweiz |
| 2019 | Neue Glücksspielgesetzgebung (GlüG) in Kraft | Gesamte Schweiz | Neue regulatorische Rahmenbedingungen |
| 2023 | Umfassende Renovierung Casino Baden | Baden, AG | Modernisierung des Flagship-Standorts |
CHF Umsatz konnten als Bruttospielertrag im Jahr 2020 verzeichnet werden. Vorreiter für die Verbreitung des Glücksspiels in Internet waren neben dem Casino Davos auch 3 weitere Casinos, welche allesamt im Jahr 2019 als erste Spielbanken der Schweiz offiziell lizenzierte Online Casinos betrieben.
Deutsche Glücksspielszene hat sich seit 2021 verändert Bezüglich der Legalisierung des Glücksspiels ist Deutschland ein klarer Nachzügler. Am 1. Juli 2021 trat der Glücksspielstaatsvertrag in Kraft, erst ab dem 1. Januar 2023 soll die GGL (Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder) ihre Arbeit erstmalig aufnehmen. 2022 läuft noch auf Basis einer Notlösung mit Verteilung unterschiedlicher Aufgaben an die Länder. Der Anteil deutscher Spieler ist mit 35 Prozent hoch, auch vor Inkrafttreten des GlüStV nutzten die Menschen europäische Angebote rege.
Doch ein Casino-Mitarbeiter beendet den Freudentaumel des Ehepaares abrupt. Merlaku hält das zunächst für einen schlechten Scherz. Als er merkt, dass es dem Casino-Mitarbeiter ernst damit ist, ruft er die Polizei. „Doch die Polizisten haben nur mit den Casino-Leuten geredet. Aber ich bin doch das Opfer“, klagt Merlaku.
Mit seinem Handy filmt er den Spielautomaten, die Anzeige, die den sagenhaften Jackpot verkündet und auch die Mitarbeiter, die sich am Automaten zu schaffen machen, wie das Video belegt. „Ohne dieses Handy-Video hätten wir jetzt ganz schlechte Karten“, sagt Thomas Kerle. Der Rechtsanwalt aus Innsbruck vertritt Merlaku vor Gericht und hat für das Vorgehen des Casinos überhaupt kein Verständnis. Auch nicht für dessen Argumentation, die der Anwalt so zusammenfasst: Das Aufleuchten des Jackpots sei ein Softwarefehler, am betreffenden Automaten sei die maximale Gewinnsumme auf 4.500 Euro begrenzt, was auch aus den Geschäftsbedingungen hervorgehe. Tatsächlich finden sich laut Anwalt Kerle rechtliche Hinweise am Spielgerät, „allerdings auf Englisch“. Laut Angaben der Behörden zeigen von der Gesamtanzahl der Spieler rund 18,6 % ein pathologisches Spielverhalten, wobei dies noch keiner Spielsucht entspricht.
Doch allein das Einlenken des Casinos steigere die Zuversicht beträchtlich, den Prozess vor Gericht gewinnen zu können. Am Freitag will das Landgericht Feldkirch den Kläger, seine Frau und drei Casino-Mitarbeiter als Zeugen vernehmen. Außerdem soll ein unabhängiger Gutachter aus dem Ausland beurteilen, inwiefern ein Software-Fehler als Ursache für die Jackpot-Fehlanzeige plausibel ist. „Wie sich das nach der langen Zeit noch analysieren lässt, weiß ich nicht. Der Automat ist nach dem Vorfall vom System getrennt worden cas ganz neue online casinos mit bonus ohne einzahlung und das Casino hat ihn angeblich eingelagert“, sagt Rechtsanwalt Kerle.
Virtuelles Glücksspiel hat in der gesamten DACH-Region Hochsaison. Seit dem 1. Juli 2021 ist es zuletzt auch in Deutschland legalisiert worden und damit folgte die Bundesrepublik den Nachbarländern Schweiz und Österreich. Das Wachstum Österreichs war schon seit 2016 zu verzeichnen, wobei die wichtigste Rolle Anbieter aus der EU spielen. Rund 60 Prozent der genutzten Angebote verfügen nicht über eine Lizenz aus Österreich, was die Behörden unzufrieden stimmt. Hier stellen Experten die Beurteilung des pathologischen Verhaltens infrage, denn regelmäßiges Spiel bedeutet nicht zwingend die Entwicklung einer Sucht. Es zeigt sich aber auch klar, dass bei den Deutschen der Gewinn im Fokus steht und dass Spaß nicht das Hauptmotiv für Glücksspiel ist. Es darf davon ausgegangen werden, dass das kein alleiniges deutsches Phänomen ist. Der Spaßfaktor spielt im Online Casino sicherlich eine Rolle, gespielt wird aber zu einem großen Teil natürlich mit der Hoffnung auf einen Gewinn. Das virtuelle Angebot ist mit 54,8 Prozent der größte und wichtigste Einnahmesektor der Deutschen, wobei ein großer Teil auf das europäische Ausland entfällt. Der niedergelassene Markt spielt eine immer geringere Rolle, die Besucherzahlen schwinden, die großen Spielbanken werden nur noch selten in Form von Events besucht. Lokale Spielotheken sind an die gleichen Einschränkungen des Glücksspielstaatsvertrags gebunden, was die Besucherzahlen nochmals miniert hat. Am stärksten stehen die Datensammlung der Spieler in einer zentralen Sperrdatei und der Wegfall sämtlicher Bankhalterspiele in der Kritik. Während Angebote mit Lizenzen aus Malta, Gibraltar oder Curaçao nicht auf die Einhaltung der Bedingungen angewiesen sind, werden deutsche Lizenzen nur beim Umsatz der harten Regeln des GlüStV vergeben. Experten gehen davon aus, dass sich Deutschland insbesondere mit dem Wegfall von Tischspielen keinen Gefallen getan hat, sondern stattdessen dafür sorgt, deutsche Spieler in die Arme europäischer Angebote zu treiben. Innereuropäisch zeichnet sich ein klares Bild der Entwicklung ab.
| Massnahme | Beschreibung | In den CAI Casinos |
|---|---|---|
| Selbstsperre | Möglichkeit, sich selbst vom Casino-Besuch auszuschliessen | Über die nationale Sperrdatei (Gespa) |
| Spielerberatung | Kostenlose und anonyme Beratungsangebote | Information zu Fachstellen wie Safezone.ch |
| Einsatzlimits | Möglichkeit, persönliche Limits zu setzen | Über Players Club-Konto einrichtbar |
| Alterskontrolle | Strikte Kontrolle des Mindestalters | Ausweiskontrolle am Eingang für alle |
Die Umsätze im Onlineglücksspiel steigen an, die Prognosen bis 2023 sind ebenfalls positiv.
Thinking Networks operiert im DACH-Raum mit Niederlassungen in Aachen und Hamburg. Thinking Networks treibt die Evolution der Planung mit zukunftsgerichteten Konzepten und leistungsfähiger, mitwachsender Software voran. Ihr Know-how teilt Thinking Networks nicht nur mit Kunden, auch marktweit animiert der Aachener Planungsexperte mit Fachartikeln, Fachvorträgen, Webinaren und Best-Practice-Demonstrationen zum Weiterdenken in der Planung. Natürlich sind die Augen vieler deutschsprachiger Pokerfans derzeit auf die CAPT in Seefeld gerichtet, aber auch in vielen anderen Austria Casinos gab es bereits am Wochenanfang einige spannende Turniere. Im Casino Bregenz beispielsweise flogen die Karten bei einem €200 + €24 DeepStack Bounty Turnier, im Casino Salzburg ging es beim €100 + €12 No Limit Hold´em Turnier rund und das Casino Velden bot ein €50 + €6 No Limit Hold´em Turnier.
Zudem wurde in den Casinos Baden und Linz gepokert. Die Turnierergebnisse haben wir euch wie gewohnt in einer Übersicht zusammengefasst. Jackpot geknackt: Sagenhafte 43 Millionen Euro zeigt der Automat in einem österreichischen Casino an. Als der Spielautomat im Casino Bregenz die Gewinnsumme vom 43 Millionen Euro anzeigt, können Behar Merlaku und seine Frau ihr Glück kaum fassen: „Wir haben uns natürlich riesig gefreut“, erinnert sich der 27 Jahre alte Bodenleger aus der Schweiz an den aufregenden Moment in den frühen Morgenstunden des 26. März 2010. Es darf davon ausgegangen werden, dass parallel zur Fortentwicklung der Glücksspielszene im Internet für die niedergelassenen Casinos schwierige Zeiten anstehen. Spieler zeigen nur noch wenig Bereitschaft, sich in entsprechenden Etablissements niederzulassen, Anfahrtswege in Kauf zu nehmen und Getränke zu bezahlen, wenn sie ein ansprechendes Angebot im Internet empfangen können.
Ähnliche Szenen spielen sich in Deutschland ab, in der Schweiz hingegen ist ein Online Casino ( nur erlaubt, wenn es offiziell vom Staat lizenzierte wurde. Nicht in der Schweiz ansässigen Online Casinos ist es nicht erlaubt, ihr Angebot Schweizer Bürgern anzubieten. Ebenfalls ist es nur Personen mit Schweizer Wohnsitz und Pass oder einer entsprechenden Aufenthaltsbewilligung erlaubt, in den offiziell lizenzierten Online Casinos der Schweiz zu spielen. Weniger Spiel vor Ort in Österreich durch Onlineangebote Im Jahr 2018 konnte die Casino Austria AG als Monopolist des Burgenlandes mit 314,13 Millionen Euro einen gesteigerten Umsatz verzeichnen. Anders als in der Schweiz und in Österreich obliegt das Vergabemonopol für Lizenzen einzig bei der Casino Austria AG, was ausländische Anbieter auf dem Plan ruft.